Gaspreissteigerungen

Die Zahl der Gasversorger, die im vergangenen Monat ihre Gaspreise erhöht haben, ist deutlich gestiegen. Nach Angaben des unabhängigen Verbraucherportals Verivox zahlt ein Durchschnittshaushalt nun jährlich 1.375 Euro; das entspricht einer Gaspreissteigerung von 7,4 Prozent.

Doch das ist erst der Anfang. Verbraucherschützer warnen vor weiteren Tariferhöhungen der Energieunternehmen, die den Verbraucher im Herbst schwer treffen könnten: von Gaspreiserhöhungen bis zu 30 Prozent ist die Rede. Wer jetzt nicht aufpasst und zu den notwendigen Maßnahmen greift, der wird am Ende des Jahres gewaltigen Endabrechnung konfrontiert werden.

Neben der Möglichkeit zu einem günstigeren Gasanbieter zu wechseln, sollte man als Verbraucher aber auch den eigenen „Gaskonsum“ überdenken.

Wie kann ich den Gasverbrauch senken?

Wo lässt sich Gas sparen? Was ist beim Heizen mit Gas zu beachten?
Um die Gasrechnung so klein wie möglich zu halten und damit einen die Gaspreiserhöhungen nicht allzu stark treffen, haben wir hier die wichtigsten Energiespartipps für Sie zusammengefasst:

  • Heizen Sie sparsam, denn beim Heizen entstehen die meisten Gaskosten. So verfehlt der Kommentar von Thilo Sarrazin in der politischen Diskussion um die drastischen Energiepreiserhöhungen auch gewesen sein mag, sich diesen Winter einen dicken Pulli überzuziehen und die Heizung etwas herunterzudrehen, ist nicht der schlechteste Ansatz!

  • Wichtig beim Heizen im Winter ist, dass Sie die Räume nicht ganz auskühlen lassen und mindestens auf niedrigster Stufe weiter laufen lassen. Denn ansonsten kühlen Wände und Boden zu sehr aus und es muss sehr viel Energie aufgebracht werden, um eine angenehme Raumtemperatur wieder herzustellen.

  • Lüften Sie kurz, aber dennoch effektiv. Das sogenannte „Stoßlüften“ ist sehr viel effizienter und Energie sparender als das Fenster für einen längeren Zeitraum angekippt zu lassen.

  • Beim Kochen sollten Töpfe und Pfannen verwendet werden, die den gleichen Radius wie die Kochstelle haben.

  • Das Baden im Winter verbraucht ebenfalls viel Gas. Da man mit einem Vollbad ungefähr die dreimal so viel Wasser verbraucht wie beim Duschen, sollte man, um die Energieausgaben so niedrig wie möglich zu halten, sich diesen „Luxus“ nicht all zu häufig gönnen!