Festpreise für Gas
Mehrere Gasanbieter im Raum Nordrhein-Westfalen haben es vorgemacht: Gas zum Festpreis. Den Gasunternehmen ist es gelungen, für einen längeren Zeitraum Gas zu einem Fixpreis einzukaufen. Diesen Vorteil geben einige Gasversorger an ihre Kunden weiter und bieten Verträge mit Gasfixpreisen für ein, zwei oder maximal drei Jahre an.
Auf diese Weise wird den Gaskunden ein stabiler Gaspreis für einen längeren Zeitraum gesichert. Angesichts der immer kürzer werdenden Abstände, in denen die Gasunternehmen ihre Tarife erhöhen, kann sich der Abschluss eines Gasfestpreis-Vertrages durchaus lohnen.
Wer an Verträgen von Gasfestpreisen interessiert ist, sollte nicht allzu lange warten, denn für diese Tarife gibt es nur ein begrenztes Kontingent. Dennoch sollten Vor- und Nachteile vorher genau abgewogen werden. Daher wollen wir im Folgenden über einige Risiken von Gasfestpreisen aufmerksam machen:
Risiken von Gasfestpreisen
Doch völlig risikofrei sind die neuen Verträge von Gasfestpreisen nicht.
So ist die Kehrseite von Gasfestpreis-Verträgen, dass sie eine lange Laufzeit haben und daher nicht so schnell gekündigt werden können. Bei Verträgen, die Gas zu einem Festpreis für drei Jahre anbieten, kann man bei einigen Gasunternehmen zum Teil erst nach zwei Jahren kündigen. Das ist auf Grund der nicht vorauszusehenden Gaspreisentwicklung nicht unbedingt empfehlenswert.
Allgemein gilt auch bei Verträgen mit Gasfixpreisen, je kürzer die Vertragslaufzeit, desto besser. Ähnlich verhält es sich mit den Kündigungsfristen. Auch diese sollten nicht über drei Monaten liegen.
Resümierend lässt sich festhalten, dass Gas zum Festpreis zwar angesichts drohender Gaspreiserhöhungen durchaus Vorteile bietet, aber dennoch einige Risiken birgt. Denn wer von keinen Gaspreiserhöhungen betroffen ist, kann auch nicht von sinkenden Gaspreisen profitieren. Der Gasfixpreis bleibt für den festgesetzten Zeitraum immer gleich